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JUGENDSCHUTZBEAUFTRAGTER:

C. Baars
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Wichtiges zum Jugendschutz:

ich möchte allen Webmastern von Erotikseiten ans Herz legen, sich mit diesem Thema ausführlich zu beschäftigen. Die Gesetze verschärfen sich immer mehr... und uns werden immer mehr Auflagen auferlegt. Einfach wegschauen.. und sagen... na ja... was kann ich als Einzelner tun... damit ist es nicht getan. Ich möchte besonders auf das Fetish-Webmaster-Forum hinweisen, wo es wirklich zum Einen sehr nützliche Tipps gibt und zum Anderen... ein Anlaufspunkt für jeden Erotik-Webmaster sein sollte.

 

 Unser Website ist mit gekennzeichnet. Kein Filter- einschließlich diesem Filter hier - kann jedoch die elterliche Aufsichtspflicht ersetzen wenn Ihre Kinder online sind. Filter sind ein Teil der Antwort aber keine umfassende Lösung für das Problem, dass Ihre Kinder mit Material in Kontakt kommen, welches von Ihnen als potenziell anstößig oder schädlich angesehen wird. Es gibt viele Organisationen, die Ihnen bei Ihren Bemühungen den Kinderschutz zu verbessern mit konkreten Ratschlägen zur Seite stehen. Es ist empfehlenswert, solchen Rat in Anspruch zu nehmen.

Nicht nur wir, als Betreiber einer Website, haben die Pflicht, pornographisches Material vor Kindern zu schützen, sondern die Eltern sollten diesen Schutz im Internet auch nicht vergessen. Hierzu möchten wir einige Zitate übernehmen und zur Verfügung stellen.

1. Datenschutz

Kinder sollten eindringlich ermahnt werden, keinerlei persönliche Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse, aus welcher der Name hervorgeht, Internetadressen, Name der Schule, Passwort, Foto usw.) innerhalb des Internet, d.h. in Chats, Foren und Gästebüchern, aber auch in Anmeldeformularen preiszugeben.

2. E-Mail-Adressen

Vermeiden Sie die Einrichtung kostenloser E-Mail-Adressen für Kinder. Diese werden häufig für Werbemails benutzt. Darüber hinaus erscheint es als ratsam, für Kinder jeweils 2 E-Mail-Adressen einzurichten. Die eine sollte nur für den vertrauten persönlichen Austausch mit bekannten Freunden dienen, die andere quasi für den Erstkontakt, deren Posteingang vorher von den Eltern oder größeren Geschwistern gegengelesen wird, so dass diese E-Mail-Adresse auch im Internet bekannt gegeben werden kann.

3. Technische Lösungen

Benutzen Sie Filter-Programme - trotz ihrer momentanen Einschränkungen. Sie werden ständig brauchbarer. Jedoch bedenken Sie bitte, dass technische Lösungen allein keinen absoluten Schutz bieten können. Es wird eine Vielzahl von Filtersoftware für den Jugendschutz angeboten. So gibt es mittlerweile bei einigen Onlinediensten kostenlose Programme, mit denen Zugänge zu bestimmten Informationen, Grafiken oder Diskussionsgruppen blockiert werden können. Außerdem können auch zeitliche Begrenzungen für das Onlinesurfen einprogrammiert werden. Sie können Listen erstellen, was Ihr Kind sehen und lesen darf und was unzugänglich bleiben soll. Wählen Sie die Seiten, die Ihr Kinder aufrufen bzw. nicht aufrufen darf, mit Hilfe der Dienstprogramme aus.

4. Medienkompetenz und soziale Kontrollmechanismen

Vorrangig wichtig ist es aber, bei den Eltern und Kindern Medienkompetenz aufzubauen, soziale Kontrollmechanismen (Aufsicht, spätere Kontrolle der aufgesuchten Web-Seiten) zu nutzen und diese Lösungen miteinander zu kombinieren.

  • Bevor Sie einen Rundgang mit Ihrem Kind im Internet machen, sollten Sie sich selbst vom Angebot für Kinder informieren. Nicht alle Seiten für Kinder sind auch wirklich gut.

  • Zeigen Sie Kindern nur moderierte, d.h. überwachte Chats.

  • Surfen Sie zunächst mit Ihrem Kind gemeinsam.

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die problematischen Angebote des Internets. So ist es nicht unvorbereitet, wenn es auf eine Seite gelangt, die nur für Erwachsene gedacht ist und kann die Informationen einordnen.

  • Begrenzen Sie die Zeit, die Ihr Kind im Internet verbringt und erinnern Sie es daran, seine anderen Aktivitäten und Freundschaften nicht zu vernachlässigen.

  • Stellen Sie zunächst den Computer nicht in das Kinderzimmer. Kann Ihr Kind schon gut alleine surfen, stellen sie den Computer an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird und somit eine schnelle Kontrolle ermöglicht. Jedoch braucht ein Teenager seine Privatsphäre, der Computer sollte dann schon im eigenen Zimmer stehen.

  • Stellen Sie Ihr Kind nicht vor dem PC ab, sondern fragen und reden Sie mit ihm über seine Internet-Erlebnisse.

  • Vor allem: Bleiben Sie der Ansprechpartner Ihres Kindes!


"Wenn wir eine Welt hinnehmen,
in der Kinder wie Waren im Supermarkt gekauft und verkauft werden können,
haben wir das Recht verloren, uns zivilisiert zu nennen."

Ron O´Grady

Netz gegen Kinderporno !

 

 

 

 

 
   
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